Krankenhausaufenthalt die Zweite

Freitag entwickelte der Kleine einen Schnupfen. Ansonsten aber nichts gravierendes. Gegen 15Uhr erhielt ich einen Anruf aus der Kita, er habe 37.7C und huste viel. Wir holten ihn dann ab und die Nacht war schon sehr bescheiden. Viel jammern und weinen seinerseits. Gegen 22Uhr inhalierte ich mit ihm Salbutamol.

Gegen 3 Uhr nachts erneut. Gegen 7Uhr wurde er wacht und der Mann stand mit den Kindern auf. Essen und trinken wollte er nicht. Gegen 9/10Uhr brachte der Mann mit den Kleinen wieder. Mit Stillen schlief er wieder ein und wir standen um 12Uhr auf. Er röchelte wieder. Also beschlossen wir zum Notdienst zu fahren und es Checken zu lassen. 

Unsere Nachbarn nahmen zum Glück die Große während der Mann und ich mit dem Kleinen zum Notdienst fuhren. Dort stellten wir uns an die Anmeldung mit unserem ständig weinend und jammernden Baby. Die Schlange war relativ lange. Dann fing er vor Schleim auch noch an zu würgen. Nach ca 15Minuten warten kam die Dame der Anmeldung zu uns und fragte was er habe. Nach Erklärung zog sie uns vor und maß seine Sauerstoffsättigung. Die lag bei ca 92. Untere Grenze.

Sie nahm alle Details und setze uns direkt ins Behandlungszimmer und so übeegingen wir Gott sei Dank das Wartezimmer. Die Ärztin dort hörte ihn ab und sagte sie muss uns stationär aufnehmen. 

Dasselbe Spiel wie vor 2 Wochen. 

Im Untersuchungszimmer wurde dann die Brille angelegt, Salbutamol inhaliert, Blut abgenommen und ein Zugang gelegt. 

Dann wurden wir auf die Station gebracht. Wir hatten uns für die Kinderklinik Darmstadt entschieden. Unwissentlich, dass dort eine Baustelle ist und noch ein Stockwerk oben drauf gebaut wird. Wir wurden mit Bohren und Hämmern empfangen. /o\

In unserem Zimmer war noch ein 14 Monate alter Junge mit Fieber. 

Mein kleiner hing nur noch auf mir drauf mit seinen Kabeln. Er bekam auch noch eine Infusion da er nicht trank und aß. Er jammerte aber stetig ganz arm. 

Ein bisschen ibuprofen half. Der Mann ging,um später wieder zu kommen mit der Großen und Kleidung für mich und den Kleinen. Bis dahin hatte ich noch nichts gegessen und hatte sehr Hunger. Der Mann rettete mich mit einem Fleischkäsbrötle. Der Gute. Da wurde uns dann aber auch gesagt, dass Kinder unter 12J nicht zu Besuch kommen dürfen. Das war natürlich echt doof für uns. Für den Moment durften sie bleiben und sie gingen dann zum Abendessen wieder. 

Die Nacht war katastrophal. Ständig piepte etwas, er jammerte sehr viel und kam nicht zur Ruhe. Dann war es das Nachbarkind, dann wieder wir usw. Er wurde vom Sauerstoff abgehängt, sackte dann aber wieder ab und bekam es erneut. So ging das hin und her  Bis es Morgen war.

Da ging es ihm schon besser. Über den Tag dann verbesserte er sich stetig. Wollte wieder rennen und Quatsch machen. Immer ein gutes Zeichen. Nachmittags kam mein Mann mit der Großen und wir spielten auf dem Spielplatz, assen einen Kuchen und bastelten etwas im Spielezimmer bevor wir sie wieder verabschiedeten.

Von 17-19 Uhr schlief der Kleine. In der Zeit konnte ich Abendbrot holen und Duschen. Wir erhielten ein neues Nachbarkind, das andere war entlassen worden. Es war ein 2 jähriger, der ganz arm im Bett lag und nichts machte außer schlafen und jammern.

Meiner drehte voll auf und wollte partout nicht schlafen. Er schrie und tobte, hüpfte rum, lachte sich scheckig, haute mich und machte alles außer schlafen. Ich bin echt fast verzweifelt. Konnte einfach nicht mehr. Gegen 23Uhr kam er endlich zur Ruhe. Aber die Nacht war unterbrochen von piepen bei uns und dem Nachbarn, weinen des Nachbarn usw usf. 

Aber zum Glück konnten die Schwester und Ärzte sehen, dass meiner wieder quietschfidel war und wir wurden entlassen. Yeehaaa.

Ganz ehrlich, dass brauche ich nicht nochmal. Es ist so anstrengend, Kräfte zehrend und eine Achterbahn von Gefühlen.  Schlafentzug hoch 10 und Trennung von Mann und Tochter. Ich will das echt nicht nochmal. Kack Bronchitis. 

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