Archiv der Kategorie: Alltag

Ein Tag auf dem Bauernhof

Wir hatten ganz tolle Wochenenden. Einfach schöne Familienzeit zusammen.

Letztes WE waren wir auf einer Bauernhofführung und zwar auf dem Birkenhof (klick). Einmal im Monat kann man sich dort anmelden bei der Führung mitzumachen. Es kostet etwas, aber nicht viel.

Wir sind also dort hingefahren und kamen kurz vor 11 Uhr an. Auf dem Hof selbst gibt es einen kleinen Spielplatz mit Rutsche, Trampolin und ein paar Dingen. Es war noch eine Familie mit zwei Mädchen dort welche auf dem Trampolin waren und wir.

Um 11 Uhr ging die Führung dann los. Insgesamt waren es 7 Erwachsene und 5 Kinder. Natürlich ist die Führung für die Kinder gedacht. Zuerst gab es Schafe, dann Kühe und Pferde und am Schluß Hühner.

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Dazwischen geht man noch auf die Felder wo die Kinder probieren dürfen z.B. Rhabarber, Radieschen oder im Sommer Himbeeren und Erdbeeren. Bei den Hühnern darf man die Eier einsammeln und am Schluß darf jedes Kind ein Ei mitnehmen.Blog2

Für die Kinder ist es einfach toll. Sie durften auch auf einen Traktor klettern, die Tiere füttern und streicheln. Insgesamt dauert es ca 1,5-2h und die Kinder müssen schon ein Stück laufen. Aber da viele Pausen dazwischen sind super machbar, auch mit kleineren. Das Baby hatte ich die ganze Zeit in der Trage.

Danach sind wir dann noch zu einem Biergarten und haben dort zu Mittag gegessen. Ein schöner Tag und ich kann so eine Führung wärmstens empfehlen! Blog3 Blog4

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Kindergarten Update

Ende Oktober/anfang November hatten wir eine Zusage für einen Kiga Platz hier im Dorf ab Februar.

Wie ihr wisst wollten wir den Platz dort ja nicht, weil sie keine Krippe haben und auch weit zu laufen ist von uns aus. Hier könnt ihr nachlesen Kindergartenplatz die Erste und Kindergartenplatz die Zweite

Also wussten wir nicht, ob wir jetzt auf den von uns gewollten Platz hoffen sollten und die Krippe kündigen oder warten. Im November habe ich dann die Krippe gekündigt, da eine 3 Monate Kündigungsfrist besteht. Diese gilt leider nicht ab Tag der Kündigung sondern Ende des Monats. Sehr Deutsch. Also auf den 1. März gekündigt. Die Leiterin sagte, sie schaue, ob sie jemanden finde, der unseren Platz schon eher nehmen kann. Das ist nicht passiert. Daher „dürfen“ wir im Februar den Krippenplatz bezahlen, allerdings ohne Essen. Immerhin etwas weniger. Zusätzlich dürfen wir den Kiga Platz bezahlen. Jackpott. Na, was soll man machen. Doof aber wir habens ja… Meh. Wäre ich nicht schwanger hätte ich sie auch den Februar in die Krippe gehen lassen, aber ich möchte die Eingewöhnung gerne fertig haben, bevor das Baby kommt. Das wäre nämlich ganz ungeschickt 🙂

Nach ewigem hin und her mit der Dame vom Kita Amt haben wir diese Woche endlich den Brief erhalten, dass wir einen Ganztagsplatz in der Wunschkita erhalten. Leider ohne Mittagessen. Das bedeutet, ich muss sie zwischen 13 und 14 Uhr jeden Tag abholen und danach wieder hinbringen.

Die Amtsdame ist leider auch sehr unfreundlich und nicht hilfsbereit. Auf meine Fragen antwortete sie nie konkret. Auch ob ich jetzt einen Halbtagsplatz haben kann und auf Ganztags aufstocken wenn ich wieder arbeiten gehe quittierte sie mit einem „riskant, eventuell, kann ich nicht versprechen“. Ja super.

Ebenso sagte sie, dass ich meinen Anspruch auf einen Mittagsessensplatz verliere wenn ich in Elternzeit gehe. D.h. hätte ich den Kita Platz genommen, welcher 30min Fussweg von uns ist mit Essen, kann es passieren, dass ich auch dort den Essensplatz verliere und sie mittags abholen müsste. Das würde bedeuten mit einem Neugeborenen und 3 jährigem Kind 4 mal am Tag mind. 30min zu laufen bzw. welche 3 Jährige läuft schon so schnell wie eine Erwachsene Person. Total irre.

Gestern hatte ich dann ein Erstgespräch in der Wunschkita mit der Leitung dort. Eine sehr nette und freundliche Frau. Sie meinte, dass es leider gar nicht gut aussieht mit Essensplätzen. Wenn Schulkinder im September gehen und Plätze freigeben erhalten Krippenkinder das Essen, denn ein Krippenplatz kommt immer mit Essen. Daher ist für Kindergartenkinder dann nichts mehr frei. Total doof. Aber ich vertraue darauf, dass wir einen erhalten. Wenn wir einen Platz für das Baby erhalten dann erhält er automatisch Essen und sie damit auch. Die Leitung sagte, wenn man ein Krippenkind und ein Kiga Kind in der Einrichtung hat erhalten beide Essen. Anyway. Die Logik hinterfrage ich jetzt mal nicht.

Ich habe aber auch erfahren, dass sie eine lange Warteliste für Aufnahmen haben. Bei mir im Dorf gabs sowas nicht. Da kam man automatisch in den Kiga, in dessen Nähe man wohnte. Hier nicht. Sie erklärte mir, dass eine Kita 90% Kinder mit Migrationshintergrund hätte und viele Deutsche ihre Kinder deswegen nicht dorthin schicken möchten. Auch weil unterschiedliche Angebote im Kiga sind. In unserem machen sie Projekte, Ausflüge etc was echt toll klingt für die Kinder, in Kitas mit vielen Ausländern liegt der Fokus eher auf Sprachförderung. Was natürlich sinnig ist, aber die deutschen Eltern nicht möchten.

Heute hat meine Maus ihren letzten Krippentag. Hach…. und ab Montag fangen wir im Kiga an. Schauen wir mal wie schnell sie ist. Sie wird ihren Freund aus der Krippe bestimmt total vermissen aber endlich hat sie wieder Kinder in ihrem Alter und älter. Es sind ca 4 Mädchen im gleichen Alter in ihrer Gruppe. Das ist schonmal toll. Jetzt hat sie nur einen Freund in der Krippe, alle andern sind kleine Babys ca 1J alt. Das ist natürlich langweilig.

Sie kommt in die Gruppe welche Wissenschaften als Schwerpunkt hat und zwei männliche Erzieher. Die einzigen männlichen Erzieher der Einrichtung. Aber wie schonmal beschrieben arbeiten sie ja mit einem offenen Konzept d.h. sie kann in alle Gruppen gehen und auch lieber Puppen spielen gehen wenn sie möchte.

Ich freue mich, dass sie nun einen Kiga hat, auch wenn ich sie mittags holen muss. Früher war das ja normal 🙂 Da gabs kein Essen im Kiga. Wir werden uns da schon einspielen. Meine Maus wird groß. Und ab nächstem Jahr kann dann ihr Bruder hoffentlich mit ihr dort hingehen. Das wäre toll.

Kindergartenplatz…..

Ihr erinnert euch vllt an die Story mit dem Kindergarten.

Wir haben jetzt unseren Krippenplatz auf den 1. März gekündigt. Hier warte ich noch auf Antwort, ob jemand ihren Platz schon früher übernimmt.

Mit der KiGa Vergabe Stelle für den Ort bin ich konstantem Kontakt. Sehr hilfreich sind diese leider nicht. Auch nicht sehr auskunftsfreudig. Ich habe dort gesagt, dass wir in den Kindergarten bei uns neben dem Haus möchten. Erst mal weil er halt direkt neben unserem Haus ist (!) und weil er auch eine Krippe für Kinder ab 1. Jahr hat, so dass der Sohn (wie seltsam das zu schreiben… Sohn) dann in dieselbe Einrichtung gehen kann wie sie. Mir wurde gesagt, falls vor Weihnachten kein Brief kommt soll ich mich in der ersten KW 2016 melden. Also versuche ich seit dem 4. Januar dort anzurufen. Erfolglos. Es geht immer nur der AB dran und sagt, dass die Person momentan nicht am Tisch sei. Also habe ich Nachrichten aufs Band gesprochen. Ich glaube einmal wurde auch versucht mich zurück zu rufen.

Heute habe ich erneut eine Nachricht hinterlassen und zusätzlich noch eine Email. Auf diese kam dann – Wunder oh Wunder – eine Antwort.

Ab dem 1. Februar können sie meiner Tochter einen Kiga Platz anbieten. Ob allerdings in der Kita neben uns kann sie erst nächste Woche sagen – weniger als 2 Wochen vor dem Starttermin!!!

Jetzt fühl ich mich etwas veräppelt. Ok, sie hat einen Platz. Mir geht’s ja darum WO dieser Platz ist. Ich habe auch gefragt, ab wann generell ein Ganztagsplatz frei sei und dass wir flexibel sind falls erst mal nur ein Teilzeitplatz frei ist der dann später aufgestockt werden kann. Darauf wird überhaupt nicht eingegangen. Ich erhalte auch keine Auskunft wann regulär der nächste Platz frei wäre z.B. 1. September o.ä. einfach gar keine Aussage. Ich kann nicht nachvollziehen, warum man hier keine Aussage treffen kann. Sie müssen doch wissen wann planmäßig Kinder die Einrichtung verlassen zur Schule usw. Na mal sehen. Jetzt wird sie hellhörig wegen Kind 2. Denn nur wenn beide Eltern arbeiten erhält man einen Ganztagsplatz. Pöh. Die soll sich mal um den Platz kümmern und hinne machen. Sie weiß schon länger von K2, auch wann ET ist usw. Echt ätzend, dass die sich nichts aufschreiben/merken.

Oh Mann. Man darf also gespannt sein wie es weitergeht.

Termine, Termine

Phew. Endlich im Büro angekommen um 10.30 Uhr. Ich hatte vorausschauend einen Termin mit der Werkstatt um 8.30 Uhr vereinbart. Sie sollen Winterreifen wechseln und Anlasser prüfen, da dieser immer klingt als ob er eine Fehlzündung hinlegt.

Wir haben das Auto seit Juli und mir wurde gesagt, mit der Gebrauchtwagengarantie kann ich zu einem Peugeot Händler gehen um dies zu prüfen.

Nun angekommen fragt mich der nette Herr erst mal nach Schrauben für die Reifen. Japp. Die sind dann mal im Keller.

Ich also heimgefahren, Schrauben geholt und wieder zurück. Nun wird mir noch gesagt, dass das Prüfen des Anlassers nicht in die Garantie fällt und 50EUR kostet. Super. Ok.

Und dann noch einen Leihwagen, auf meine Kosten, sowas ist nicht im Service enthalten. Yay.

Mal sehen, wann sie anrufen und was gesagt wird. Das Ganze kostet mich dann erst mal nette 100EUR. Pöh.

Und heute Abend dann den Mann zum Zahnarzt bugsieren. Jeden Abend diese Woche. Er hat eine erste Parandontosebehandlung gewonnen. Diese Woche wird also ganz relaxt mit kaum Terminen. Ich hoffe die Werkstatt ruft heute Mittag an, so dass ich heute vor dem Zahnarzttermin noch das Auto tauschen kann und nicht erst Morgen.

Kindergartendings

Dieses Kindergartending ist ja schon schwer.

Hier im Ort geht es über eine zentrale Stelle. Dort meldet man ab wann man was für einen Platz sucht und in welchen Einrichtungen. Hier kann man Prioritäten abgeben.

Dies habe ich getan. Nun habe ich den Bescheid bekommen, dass wir einen Ganztagsplatz mit Mittagsversorgung haben könnten.

Oder in zwei weiteren Einrichtungen jeweils ein Ganztagsplatz aber OHNE Mittagsversorgung. Dh im Klartext man muss sein Kind in der Zeit von 12.00 – 14.00 Uhr abholen und zurück bringen.

In der Wunschkita haben sie momentan nichts frei.

Nun haben wir Besichtigungen in der Wunschkita (nennen wir sie Nr 1) und der Kita (nennen wir sie Nr 2), wo sie wirklich einen Platz mit Essen hätte gemacht. Die Wunschkita ist deshalb Wunsch, weil sie 2min von unserem Haus ist und ich sie de facto vom Haus aus sehen kann. Praktischer geht’s ja nicht. Die andere Kita ist ca 1,7km entfernt was einen ~20min Fußweg pro Strecke bedeutet bzw mit 3 jährigen Kind gerne mal das dreifache.

Die Vergabestelle wollte nochmal mit der Nr 1 gucken und sich melden. Der Hauptunterschied ist nämlich, dass Nr 1 auch eine Krippe hat. Nr 2 geht erst ab 3J los.

Jetzt denke ich mir, dass es generell einfacher wäre wenn später beide Kinder in dieselbe Einrichtungen gehen können. Aber auch hier: man hat keine Garantie, dass das zweite Kind in die Kita kommt, die man sich wünscht. Hängt ja alles davon ab, was wirklich frei ist etc.pp. Eh eine Wissenschaft für sich.

Nr 1 betreut max 100 Kinder. Gemischte Altersgruppen von 1-6J und offenes Konzept. Hier haben sie bis zu 24 Krippenkinder und der Rest Kigakinder. Die Einrichtung existiert seit über 10 Jahren. Die Gruppen sind ca 25 Kinder mit ~2 Betreuern.

Nr 2 betreut 60 Kinder. Gemischte Altersgruppen von 3 – 12J und auch offenes Konzept. Eigentlich war Nr 2 ein Hort für Schulkinder für zwei Schulen im Ort. Nun ist eine dieser beiden Schulen zur Ganztagsschule erweitert worden und dadurch ist die Hälfte der Hortkinder weggefallen. Die Stadt hat dann entschieden Nr 2 als Kindergarten zu öffnen. Momentan sind 13 Kindergarten Kinder dort und ca 37 Schulkinder am Nachmittag. Die zweite Schule im Ort ist dabei sich auch auszuweiten und eine eigene Ganztagsbetreuung im Haus anzubieten. Dann fallen auch die restlichen 37 Hortkinder weg und es wird ausschließlich ein Kindergarten sein. Das kann aber noch 1-2 Jahre dauern. Und eventuell wird dann auch eine Krippe für Kinder ab 1J angeboten. Dies ist aber noch nicht entschieden.

Weil es neu als Kindergarten etabliert ist, ist die Anfrage natürlich noch nicht so groß denn was der Bauer nicht kennt….. Schön ist dafür, dass 13 Kiga Kinder von 7.00 – 12.00 Uhr die komplette Einrichtung alleine haben und 3 Betreuer. Es ist aber halt eine sehr kleine Gruppe. Ab 12.00 Uhr trudeln dann die Hortkinder zum Mittagessen ein. Die Einrichtung ist momentan noch sehr auf große Kinder ausgelegt was jetzt nach und nach umgebaut wird. Es hat aber auch positives z.B. gibt es einen ganz tollen Werkraum wo die Kinder mit richtigem Werkzeug Holz etc. arbeiten können. Der Außenbereich soll ab ca. Dez neu gemacht werden, damit er auch für die Kiga Kinder etwas bietet denn zur Zeit ist nur ein kleiner Sandkasten da, ein Bolzplatz, eine Feuerstelle, eben tolle Dinge für große Kinder.

Direkt nebenan ist eine Krippe+ Kindergarten. Die Außenbereiche sind über ein Tor getrennt welches aber geöffnet wird, so dass die Kinder sich auf beiden Außenbereichen verteilen können. Beide Einrichtungen sind allerdings unabhängig voneinander und haben an sich nichts miteinander zu tun auch wenn sie ab und zu einen gemeinsamen Ausflug o.ä. machen.

An sich glaube ich, dass der Maus beides gefällt. Beide Einrichtungen arbeiten mit demselben Konzept welches mir persönlich sehr fremd ist, aber hier scheint überall dieses offene Konzept zu sein wo Kinder selbständig entscheiden in welchen Raum sie wann möchten und selbst entscheiden wann sie Mittag essen etc. Wird schon gut sein, wenn alle das jetzt so machen. Ich kenne halt feste Gruppen, Routine, feste Essenszeitpunkte. Dieses selbst entscheiden wann man was macht kenne ich so nicht.

Jetzt die Überlegung ob wir den angebotenen Platz nehmen sollen. Kind 2 könnte in die private Betriebskrippe gehen, wie die Maus jetzt auch. Das ist auch eine tolle Krippe und wir sind sehr zufrieden dort. Habe Kind 2 auch schonmal dort vorgemerkt, damit ich mind. Sicher weiß, dass mein Kind einen Krippenplatz hat.

Ich weiß einfach nicht, was richtig ist. Lieber abwarten bis woanders ein Platz frei wird? Bzw. je nach Aussage der zentralen Stelle, ob überhaupt irgendwann etwas frei wird. Sie meinte evtl. einen Platz ohne Essen in Nr 1. Das würde ich nur akzeptieren, wenn ich weiß, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Essensplatz frei wird. Im Mutterschutz kann ich natürlich mein Kind abholen bzw. muss sie eh nicht den ganzen Tag gehen, aber ohne Essensplatz kann ich später auch nicht mehr arbeiten gehen. Das klappt dann natürlich nicht. Und mit neuem Baby möchte ich eigentlich auch nicht gleich mein Tagesrhythmus an den KiGa anpassen anstatt an das Baby.

Bei Nr 2 ist es halt auch so, dass es zum Bringen natürlich nicht so praktisch ist. Falls der Mann mit dem Bus zur Arbeit fährt kann er sie dort abliefern muss dann aber ne halbe Stunde auf den nächsten Bus warten. Oder ich bringe sie, aber dann halt wieder mit Baby. Meh. Vielleicht überdenke ich es auch. Von der Lage usw. würde ich Nr 1 wählen. Der Mann meinte vom Bauchgefühl findet er Nr 2 besser. Bei Nr 2 hat mich „gestört“, dass alles eher alt war. Allerdings wird dort nun auch vieles erneuert durch die Erweiterung.

Falls sich beim Amt nichts ergibt wird es eh auf Nr 2 rauslaufen. Dann müssen wir uns überlegen, ob wir damit generell glücklich sind, oder ob wir sie auf die Warteliste für eine andere setzten wollen (wenn das überhaupt geht) und sie später dann woanders hinbringen möchten.

DIY – Kunst mit Kind

Da wir bald umziehen habe ich mich im Internet ein bisschen inspirieren lassen, wie man das Zimmer der Maus dekorieren könnte. Ich wollte etwas haben, wo sie auch mitwirken kann, so dass es etwas persönlicher ist, und nicht einfach nur fertig gekaufte Bilder.

Ihr könnt jegliche Form/Tier etc. hier nehmen und die Kinder ausmalen lassen auf den Leinwänden

Man nehme: Leinwände, Farben (z.B. Acryl), Schwämme, Papier, Unterlage für den Tisch und alte Kleidung für das Kind, damit es nicht dreckig wird.

Die Leinwände habe ich bei uns im 1-Euro Shop gefunden und ich habe normale Schwämme benutzt und einfach kleiner geschnitten.

Ich habe einfach über Google mit Bilder von Elefanten, Walen und Vögeln gesucht und diese dann auf ein DinA4 Blatt gedruckt.

Daraufhin habe ich die Innenteile der Bilder jeweils ausgeschnitten mit einer Nagelschere, so dass das Tier jeweils gut auf die Leinwand gepasst hat. Den Elefanten hatte ich leider zu gross ausgedruckt und diesen dann einfach von Hand kleiner gezeichnet.
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Mit Tesafilm habe ich die Vorlagen auf die Leinwände geklebt, so dass nichts verrutschen kann. Kann man auch mit so BlueTack oder ähnlichem befestigen.

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Auf einem Papierteller habe ich je einen Klecks Farbe gegeben und der Maus dann gezeigt wie man den Schwamm in die Farbe tunken kann und dann auf die Leinwand tupfen.
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Sie fand es toller alle Farben auf dem Pappteller zu mischen, so dass unser Endergebnis eher einfarbig wurde hihi, aber sie ist ja noch klein. Mit älteren Kindern kann man hier bestimmt toll arbeiten und die Farben unterschiedlich einsetzen um tolle Ergebnisse zu erhalten.

Danach einfach alles trocknen lassen und dann die Vorlage abziehen – fertig.
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Ich möchte noch so Wackelaugen o.ö. kaufen und die draufsetzen und dann so in ihr Kinderzimmer hängen.

Finde ich schön etwas zu haben, was sie gemacht hat. Wenn auch mit ein bisschen Hilfe 🙂

Schritt für Schritt

Stück für Stück geht es voran. Teils nach vorne, teils gefühlt zurück.

Wir haben nun einen Schlafzimmer Schrank und ein Bett für uns bestellt, welches bis Ende März/Anfang April geliefert werden soll.

Am Samstag möchten wir dann wenn möglich eine Waschmaschine und Kühlschrank kaufen, auch mit Lieferdatum Ende März. Dann hätten wir die wichtigsten Dinge abgedeckt.

Dazu benötigen wir dann noch Lattenrost, Matratze und ein Sofa.

Alles andere muss warten.

Das Zimmer der Maus haben wir schon vollständig gekauft. Alles Ikea. Bett haben wir jetzt schon in Gebraucht, dazu haben wir einen Schrank, Aufbewahrung für Spielsachen, ein Tisch und zwei Stühle und eine Kinderküche gekauft.

Den Schrank und die Aufbewahrung lassen wir im Flatpack, bis wir dann in unserer neuen Wohnung sind.

Es wäre super, wenn wir dieses WE dann die genannten Elektrogeräte finden würden. So könnten wir dann endlich mal die WE zum Entspannen benutzen und nicht nur zum Möbelshopping, was leider sehr anstrengend ist. Besonders mit Kind.

Heute habe ich dafür den Fallschirmsprung gebucht, welchen der Mann zum Geburtstag bekommen hat. Am 23 Mai ist es soweit 🙂 Woohoooo Ich würd das ja nie machen. Pfff, viel zu viel Angst, aber er freut sich schon total drauf!

Kindergeldantrag ist nun auch durch. Und ich habe mich heute brav zum GEZ zahlen angemeldet.

Jetzt fehlt uns nur noch die Nachricht, ob der Mann hier eine Stelle findet. Dann wäre es perfekt! Das zehrt leider schon an einem, besonders an ihm. Diese Situation muss gelöst werden so schnell wie möglich.

Wir machen Schritt für Schritt und jeden Tag schaffen wir ein bisschen mehr. Das ist doch positiv und schön. Wenn dann alles endlich vorüber ist, möchten wir einen schönen Urlaub organisieren. Da freue ich mich schon total drauf!

Update

Am 27. November flogen mein Mann, meine Tochter und ich zusammen nach Frankfurt. Dort angekomen haben wir den Schlüssel für unsere vorrübergehende Wohnung bekommen und sind in ein Taxi gestiegen welches uns dann dort hin brachte.

Soweit so gut. Leider musste mein Mann am selben Tag wieder zurück denn er musste zur Kontrolle ins Krankenhaus wegen seinem Arm und am WE arbeiten.

Meine Eltern kamen an dem Wochenede zu mir, um mir zwei Wochen zu helfen auf die Maus aufzupassen.

Deutschland ist nicht so einfach. Nach Krippenplätzen konnten wir nicht schauen, da man erst auf Listen kann, wenn man in Deutschland gemeldet ist.

Meine erste Handlung am 28. November war also ins Rathaus zu gehen und mich anzumelden. Die Maus konnte man nicht anmelden, da ich erst ihre Geburtsurkunde auf Deutsch übersetzen lassen musste.

Dies habe ich dann meine Eltern organisieren lassen, weil ich ja ab dem 1. Dezember meinen neuen Job angefangen habe!

Die Übersetzung kostete 40EUR! Bekloppt. Alles was man übersetzen musste waren ein paar Wörter, der Rest ist ja nur eingefüllt. Z.B. Name, Vorname, Geburtsort etc. Anyyywayyy, bin dann damit zum Rathaus und alles hat geklappt.

Dann habe ich die Krippenvermittlung angeschrieben. Deren Antwort war, dass alle Plätze bis mind. September voll sind. Super. Ich kontaktierte die Vermittlung für Tagesmütter. Dort erhielt ich ein paar Telefonnr. Welche ich kontaktierte und Termine zum kennenlernen ausmachte. Hier am Flughafen gibt es noch eine Betriebskrippe. Meine Freundin hatte sich hier schon erkundigt. Eine Warteliste mit 80 Kindern. Hier habe ich auch einen Termin ausgemacht zum vorbeikommen.

Diesen hatte ich dann auch zuerst. Die Dame war sehr, sehr nett und meinte, sie kann mich vorziehen, da ich ja momentan Alleinerziehend sei wenn mein Mann in Irland noch wohnt. Ab dem 01. März hätte sie etwas frei. Eventuell ab 01. Februar, falls die Familie absagt, die momentan diesen Platz reserviert hat.

Soweit so gut. März ist nicht ideal aber das beste was ich bis dahin gehört habe.

Wir hatten unseren ersten Termin mit einer der TaMu. Das Bauchgefühl stimmte aber nicht und sie betreute nur noch ein weitere Kind welches ein Jahr alt geworden ist. Ich möchte, dass meine Maus mit mehr Kindern zusammen ist und auch eher gleichaltrige. Ich persönlich bin eher Fan von Krippen und nicht TaMus. Da muss man einfach mega Glück haben eine super tolle zu erwischen. Das war alles am Mittwoch. Am Donnerstag erhielt ich eine Email von der Betriebskrippe, dass wir den Platz ab dem 01. Februar haben können! Toll! Super mega schöne Neuigkeiten! Einen Monat (Januar) kriegen wir schon irgendwie überbrückt. Ist das also schon mal geregelt. Das passt mir auch am Besten. Jetzt sind wir in einer Wohnung, die der Arbeitgeber gestellt hat. Wir wissen ja nicht wo wir am Ende wohnen werden, in welcher Stadt und ich möchte sie nicht in eine Krippe im jetzigen Ort stecken, wenn wir in ein paar Monaten woanders hinziehen. So kann sie jetzt bis zum Kindergartenalter in derselben Krippe bleiben, da diese an meinem Arbeitsplatz ist. Das finde ich super.

Nach den zwei Wochen sind meine Eltern wieder abgereist und der Mann kam mit einer Woche unbezahltem Urlaub hierher. Dann waren erst mal zwei Wochen Weihnachtsurlaub in Italien und am 04. Januar sind wir wieder angekommen.

Bis dahin hatten wir noch keine Rückmeldung, ob der Mann den unbezahlten Urlaub für Januar bekommt. Den brauchen wir, damit er auf die Maus aufpassen kann. Für den Montag haben wir dann erstmal einen Urlaubstag beantragt für ihn. Und meine tolle Exchefin hat es geschafft, dass er jetzt erst mal die erste Woche unbezahlt bestätigt hat. Für die anderen müssen wir warten. Das ist leider immer sehr anstrengend in unserer Firma, dass es immer so ein hin und her ist und keine klaren Ansagen, alles auf den letzen Drücker und einfach sehr ungeschickt für uns. Ich bin optimistisch, dass er den unbezahlten Urlaub bekommt, aber man weiss ja nie. Es gibt hier Gott sei Dank auch eine Notfallkrippe. Ich möchte aber vermeiden sie dort hinzustecken, da sie ja in einem Monat dann schon wieder eine neue Krippe kennenlernt. Falls es nicht anders geht ist es immerhin eine Option. Lieber wäre mir aber wenn der Mann zu Hause ist. Wir leben also ein bisschen von Woche zu Woche.

Neuigkeiten für den Job des Mannes gibt es auch nicht. Ich weiss nicht wie lange wie in diesem Zustand warten sollen. Durch Einsparungen wurden mehrere Positionen einfach gar nicht besetzt. Aber Nein sagen, wollen sie auch noch nicht. Sie schauen immer wieder ob etwas aufkommt. Sieht aber leider sehr lau aus. Ab Februar wäre es auch nicht so schlimm falls der Mann nochmal nach Dublin müsste, da ich ja dann einen Krippenplatz habe. Hach. Alles nicht ideal.

Auf der neuen Arbeit gefällt es mir sehr. Ich wusste nicht genau, was mich da erwartet, wie die Deutschen so drauf sind im Büro. Die Leute, die mit mir zusammen sitzen sind alles extrem nett, super freundlich und haben mich gleich integriert. Richtig toll. Da kann ich mich wirklich gar nicht beschweren. Meine neue Chefin ist auch eine super liebe. Leider hat sie einfach viel zu viel zu tun. So habe ich sie bis jetzt kaum gesehen, sie ist gerade immer auf Duty Travel. Ich habe viel Lesematerial bekommen. Das ist aber schon ein bisschen langweilig nur zu lesen. Ich möchte gerne machen. Ich habe schon einen Workshop für Anfang Februar organisiert. Danach werde ich einiges mehr machen können.

Ich habe auch schon selbst an einem zwei tägigen Workshop teilgenommen. Das war auch echt gut. Ein paar Meetings hier und da und ein paar Telefon Konferenzen. Ein paar Kleinigkeiten. Ab Februar sollte es dann mehr werden. Finde ich gut. So ist es eine langsame Eingewöhnungszeit.

Die Wohnungssuche läuft so naja. Es hängt viel davon ab, was wir uns leisten können, je nachdem ob der Mann hier einen Job hat oder nicht. Das gestaltet die Sache ein bisschen schwieriger. Ein paar Besichtigungen haben wir schon gehabt aber noch nichts für uns. Jetzt haben wir nochmal drei Besichtigungstermine diese Woche vereinbart. Eins davon klingt auf Papier ideal, liegt aber (wenn der Mann keinen Job hat) 200EUR über dem von uns gesetzten Budget. Das ist so doof. Insgeheim hoffe ich jetzt dass a. das Haus ganz schrecklich ist, so dass ich mich nicht ärgere, oder b. der Mann eine Zusage kriegt und wir es nehmen können.

Die Option c. dass es ideal wäre aber zu teuer will ich bitte danke nicht haben.

Immerhin, ich bin dankbar, dass wir keinen Zeitdruck haben, aus der jetzigen Wohnung auszuziehen. Daher können wir suchen bis wir eine Wohnung finden, die uns wirklich zusagt. Ich würde nur gerne eine eigene Wohnung haben, damit wir auch uns einrichten können, zur Ruhe kommen und unsere ganzen Boxen bei meinen Eltern abholen können. Das wäre schön. Ich weiss, das wird sich alles mit der Zeit finden. Wir müssen geduldig sein und vertrauen. Innerlich bin ich auch sehr ruhig. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich freue mich, wenn wir dann in ein paar Monaten unser zu Hause finden werden, die Maus sich an die Krippe gewöhnt hat und neue Freunde gefunden hat. Es wird alles Stück für Stück vorangehen.

Ueberwaeltigt

Ich habe einen neuenJob! Im Juli bewarb ich mich auf eine Stelle in Frankfurt. Es ist fuer eine Festanstellung mit unbefristetem Vertrag bei derselben Firma wie jetzt, nur mit Frankfurt als Standort.

Mitte Oktober bekam ich die telefonische Zusage. Seit dem ist vieles passiert und vieles auch nicht. Mein Mann arbeitet ja bei derselben Firma wie ich und wir erhoffen uns, auch fuer ihn einen Transfer von Dublin nach Frankfurt zu bekommen. Hierzu hat er sich auf eine befristete Stelle beworben. Bewerbungsschluss war 19. Oktober. Seit dem haben wir nichts mehr gehoert.

Es ist sehr anstrengend, dass in unserer Firma alles im Zeitlupenschneckentempo ablaeuft ohne Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Abteilungen. Hinzu kommt, dass unsere Personalabteilung leider viel zu wuenschen uebrig laesst. Ich muss sagen, dass ich sehr enttaeuscht bin, nach 8 Jahren hier – und fuer meinen Mann 10- keine Unterstuetzung zu erfahren oder Hilfeleistung. Im Grunde wurde uns gesagt, wir muessen uns um alles selbst kuemmern. Anstatt, dass unsere Personalabteilung mal eine Email schreibt oder zum Telefonhoerer greift, um bei der Frankfurter Abteilung nachzufragen, muss ich dies alles selbst tun und dann Mittelmann spielen. Hier nochmal erwaehnt: Es ist dieselbe Firma!

Sehr anstrengend das Ganze.

Ich fange meine neue Position am 01 Dezember an. Habe aber bis heute den Vertrag noch nicht bekommen. Fuer die Anfangszeit wird mir eine Wohnung gestellt, hoechstwahrscheinlich eine 1-Zimmer Wohnung, fuer maximal 3 Monate, um mir Zeit zu geben mir selbst eine  Wohnung zu suchen.

Unsere Wohnung und Kindergarten in Dublin haben wir auf den 01. Dezember gekuendigt.

Da wir aber noch immer auf Kohlen sitzen wegen dem Mann weiss ich nicht was ich machen soll.

Falls er die befristete Position nicht bekommt, dann wuerde er kuendigen. Hier haben wir mit unserer Chefin gesprochen, den er wuerde natuerlich so kuendigen, dass er am 01 Dezember mitkommt, und sie hat uns eine verkuerzte Kuendigungsfrist erlaubt. Falls er die Position in Frankfurt bekommt – Startdatum wissen wir hier auch nicht!- wuerde er noch in Dublin bleiben und dann mit Kind oder eben auch ab dem 01 Dezember in Frankfurt anfangen, was ich aber bezweifle, dass es dasselbe Datum waere.

Hierzu muessen wir aber eine Entscheidung wissen, denn entweder wir muessen in Dublin Kinderbetreuung organisieren oder in Deutschland, oder der Mann ist zu Hause (falls er kuendigt) und dann kann er sie betreuuen. Es geht auch erst mal nur um die ersten zwei Dezemberwochen, den dann habe ich 2 Wochen Urlaub ueber Weihnachten und Neujahr.

Ihr seht, alles nicht so einfach und kompliziert. Wir koennen einfach nichts organisieren. Das ist sehr nevenaufreibend und anstregenend. Stresst und laugt aus.

Ich freue mich, wenn endlich alles vorueber ist und wir in Deutschland wohnen in einer tollen Wohnung fuer hoeffentlich viele Jahre!

Dazu kommen lauter Kleinigikeiten wie Probleme bei der Automietung und obendrauf hat der Mann sich am Donnerstag Abend vermuetlich einen Knochen im Handgelenk gebrochen! Im Krankenhaus sagte man ihm, dass man bei dem kleinen Knonchen nicht immer gleich am naechsten Tag sieht ob er wirklich gebrochen ist und daher wurde er erst mal eingegipst und in einer Woche muss er zum Kontrollroentgen.

Wir haben viel Spass.

Wir schauen auch schon nach Wohnungen in FRA. Zwar wuerden wir ein bisschen Geld sparen, wenn wir es erst von der Firma gestellt bekommen, aber wir woollen einfach so schnell wie moeglich ankommen und fertig sein und nicht in 1-2 Monaten wieder umziehen.

Wir werden sehen wie das voran geht. Leider habe ich schon eine Absage bekommen von einer Wohnung, da wir ein kleines Kind haben. Die Freuden des Umzugs! Unglaublich! Man wird abgelehnt, weil man ein Kind hat.

Obendrauf hat unsere Personalabteilung hier uns unseren Parkplatz entzoegen, weil wir so nett und respektvoll unseren Kollegen gegenueber sind, und ihnen mitgeteilt haben, dass wir waehrend unser Auto kaputt war den Parkplatz nicht benutzen und er somit an jemand anderen gegeben werden kann. Daraufhin wurde unsere Nettigkeit uns in den Ar***h geschoben und gesagt, wir haetten hiermit unseren Parkplatz fuer immer abgegeben und falls mal etwas frei waere, koennen wir einen benutzen. Natuerlich ist nichts frei ausser mal hier ein paar Tage und dort.

Wie schon gesagt, bin ich so sauer und enttaeuscht mit der Personalabteilung. Es ist einfach eine Frechheit was die machen! Und der Chef der Abteilung sagte mir noch netterweise ins Gesicht, dass er mich nicht als qualifizert fuer meine neue Stelle saehe und ich “set up for failure” bin.

Vielen Dank auch!

Ich kann es kaum erwarten, endlich hier weg zu sein. Momentan wird es immer mehr und immer schlimmer. Aber es bestaerkt mich auch darin, die richtige Entscheidung getroffen zu haben nach Deutschland zu ziehen. Unser Anfang ist leider schwer, aber ich vertraue, dass Gott uns auch hier fuehren wird.

Kräuterfaltenbrot

Heute hat ein Twittermaedel ihr Mittagessen gezeigt: Faltenbrot.

Ich kannte das gar nicht und es sah so lecker aus, dass ich beschloss dies heute auch zu backen. Nach ein bisschen googeln hab ich dann auch mehrere Rezepte gefunden und mir dann eins zusammengebastelt

Kräuterfaltenbrot

  • 600g Mehl
  • 300ml warmes Wasser
  • 1 Hefewuerfel oder 1 Pck Trockenhefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 1-2 TL Salz
  • 50g Oel

Fuer die Fuellung:

  • 120g Butter
  • Kraeuter nach belieben

Das warme Wasser mit der (in meinem Fall Trocken-) Hefe mischen und stehen lassen.

Waehrenddessen die restlichen Zutaten mit der Kuechenmaschine zu einem Teig kneten. Bei dem Oel koennte man auch Olivenoel nehmen, ich hatte leider nicht genug da.

Die Hefemischung dazu geben und nochmals kneten. Nun eine halbe Stunde stehen lassen, damit der Teig aufgeht.

Den Teig dann ausrollen ca so gross wie ein Backblech und mit der Butter einschmieren. Hier habe ich die Butter geschmolzen, da sie zu fest war. Beim naechsten Mal schmelze ich aber nicht alles komplett sonst schwimmt es ein bisschen weg. Und ich habe gesalzene Butter, daher hab ich ein bisschen weniger Salz in den Teig getan.

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Auf die Butter koennt ihr nun die geschnittenen Kraeuter geben, so viel oder wenig ihr wollt. Knoblauch ist auch eine Option, oder Zwiebel. In meinem Fall nahm ich Petersilie, Schnittlauch und Basilikum. Je eine grosszuegige Handvoll.

Nun schneidet man den Teig der laenge nach in ca 5cm Streifen mit dem Pizzaroller oder Messer. Und faltet den Teig wie ein Zieharmonika (siehe Bild).

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Wie faltet man Faltenbrot

Wenn ihr einen Streifen vollstaendig gefaltet habt stellt ihr in Hochkant in eine gefettete Form. Hier empfehle ich eine Kastenform. Ich habe eine runde Kuchenform genommen und diese war zu gross fuer die Menge an Teig.

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Das Brot bei 200C fuer ca 30 Minuten backen bis es goldbraun ist und sofort heiss servieren. Ein Traum!

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Bei uns gab es Kichererbsensalat dazu. Yummie!

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